Quereinstieg in die Pflege: Was erwartet mich?
Ein Quereinstieg in die Pflege ist der berufliche Einstieg in pflegerische, betreuende oder hauswirtschaftliche Aufgaben ohne vorherige Ausbildung zur Pflegefachkraft. Möglich ist das beispielsweise als Pflegehilfskraft, in der Hauswirtschaft, in der Betreuung oder im Bereich Service und Versorgung. Welche Aufgaben Sie übernehmen dürfen, hängt von Ihrer Stelle, Ihrer Einarbeitung und Ihrer Qualifikation ab.
Wer gerne mit Menschen arbeitet und eine sinnvolle berufliche Aufgabe sucht, findet in der Pflege deshalb unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten. Bei den Katholischen Sozialstationen Mittelbaden sind auch Bewerberinnen und Bewerber willkommen, die bisher in einem ganz anderen Bereich gearbeitet haben.
.
.
Auf einen Blick
- Ein Quereinstieg ist in bestimmten Tätigkeitsbereichen auch ohne Pflegeausbildung möglich.
- Typische Einstiegsfelder sind Pflegehilfe, Hauswirtschaft, Betreuung sowie Service und Versorgung.
- Quereinsteiger erhalten eine strukturierte Einarbeitung und fachlich passende Schulungen.
- Wichtig sind vor allem Empathie, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und ein respektvoller Umgang mit Menschen.
- In der ambulanten Pflege ist für viele Tätigkeiten ein Führerschein der Klasse B erforderlich.
- Spätere Qualifizierungen oder eine
dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann sind möglich.
Warum bietet die Pflege gute Chancen für Quereinsteiger?
.
Ambulante Pflegedienste benötigen Mitarbeitende mit unterschiedlichen Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen. Das zeigt auch der
BARMER Pflegereport 2025: Im Jahr 2023 waren bundesweit 446.425 Menschen bei ambulanten Pflegediensten beschäftigt. Das waren
14,4 Prozent mehr als 2017.
Die Teams bestehen keineswegs nur aus examinierten Pflegefachkräften. Im Jahr 2023 verfügten 25,9 Prozent der Beschäftigten in ambulanten Pflegediensten über einen sonstigen Berufsabschluss, weitere 12,8 Prozent hatten keinen Berufsabschluss. Diese Zahlen sagen zwar nicht aus, wie viele Beschäftigte tatsächlich als Quereinsteiger begonnen haben. Sie zeigen aber, wie vielfältig die beruflichen Hintergründe in ambulanten Diensten sind.
Gleichzeitig
wächst der Versorgungsbedarf schneller als das verfügbare Personal. Zwischen 2017 und 2023 sank die Zahl der Vollzeitäquivalente in ambulanten Pflegediensten von 32,1 auf 28,2 je 100 versorgte Pflegebedürftige. Gut eingearbeitete und qualifizierte Mitarbeitende werden deshalb dringend gebraucht.

Besonders deutlich ist der Bedarf bei ausgebildeten Fachkräften. Nach Angaben der
Bundesagentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote von Pflegefachkräften im Jahr 2025 bei lediglich 1,1 Prozent. Die Behörde spricht in diesem Bereich von
Vollbeschäftigung. Ein Quereinstieg garantiert zwar nicht automatisch einen Arbeitsplatz, kann aber der Anfang einer
langfristigen beruflichen Entwicklung sein.
Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es bei den KSM?
Ein Quereinstieg muss nicht zwangsläufig mit körperbezogener Pflege beginnen. Die
Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten bei den KSM reichen von der Pflegehilfe über hauswirtschaftliche und betreuende Tätigkeiten bis zum Menüservice.
Einstieg als Pflegehilfskraft
Als Pflegehilfskraft unterstützen Sie pflegebedürftige Menschen bei grundlegenden Tätigkeiten des täglichen Lebens. Dazu können gehören:
- Unterstützung beim Duschen und bei der Körperpflege
- Hilfe beim Ankleiden und Kämmen
- Unterstützung beim Essen und Trinken
- Begleitung bei Bewegung und Mobilität
- Beobachtung von Veränderungen und Weitergabe wichtiger Informationen an das Pflegeteam
Gerade
in der ambulanten Pflege arbeiten Sie dabei in den Wohnungen der Patientinnen und Patienten. Sie begegnen Menschen in einem sehr persönlichen Lebensbereich und übernehmen deshalb
viel Verantwortung. Ein respektvoller Umgang mit Gewohnheiten, persönlichen Grenzen und der Privatsphäre ist unverzichtbar.

Die aktuelle
Stellenausschreibung für Pflegehelferinnen und Quereinsteigerinnen zeigt außerdem: Neben Freude am Umgang mit Menschen sind Eigenverantwortung, Selbstmanagement und für den mobilen Einsatz ein Führerschein der Klasse B gefragt.

Einstieg in die Hauswirtschaft
Hauswirtschaftliche Unterstützung hilft älteren, erkrankten oder pflegebedürftigen Menschen dabei, weiterhin in ihrer vertrauten Wohnung leben zu können. Zu den typischen Aufgaben gehören:
- Lebensmittel und Alltagsgegenstände einkaufen
- Mahlzeiten zubereiten
- Küche, Bad und Wohnräume reinigen
- Wäsche waschen und bügeln
- Bettwäsche wechseln
- Ordnung und Sicherheit im Haushalt unterstützen
Auch hier zählt der
persönliche Kontakt.
Hauswirtschaftskräfte betreten die private Lebenswelt der Kundinnen und Kunden und werden häufig zu vertrauten Ansprechpersonen. Aufmerksamkeit, Diskretion und Zuverlässigkeit sind daher ebenso wichtig wie praktische Fähigkeiten.
Einstieg in die Betreuung
In der Betreuung steht die soziale Begleitung im Mittelpunkt. Betreuungskräfte führen Gespräche, begleiten bei Spaziergängen, gestalten Beschäftigungsangebote oder unterstützen bei einer geregelten Tagesstruktur.
Mögliche Aktivitäten sind zum Beispiel:
- gemeinsames Basteln, Singen oder Musizieren
- Gesellschaftsspiele und Gedächtnistraining
- leichte Gartenarbeiten
- Vorlesen und Gespräche
- Spaziergänge und Bewegungsangebote
- Begleitung bei alltäglichen Aktivitäten

Welche Qualifikation für eine Betreuungstätigkeit erforderlich ist, hängt von der konkreten Stelle und dem Einsatzbereich ab. Bei manchen Stellen kann eine zusätzliche Qualifizierung notwendig sein. Die jeweiligen Voraussetzungen sollten deshalb immer anhand der aktuellen Ausschreibung geklärt werden.

Einstieg in Service und Versorgung
Auch außerhalb der klassischen Pflege können Quereinsteiger viel bewirken.
Beim Menüservice „Essen auf Rädern“ sorgen Mitarbeitende beispielsweise dafür, dass ältere und hilfebedürftige Menschen zuverlässig eine warme Mahlzeit erhalten.
Die Aufgaben reichen von der Vorbereitung und Organisation bis zur Auslieferung. Dabei geht es nicht nur um das Essen: Für manche Kundinnen und Kunden ist der kurze persönliche Kontakt an der Haustür ein wichtiger Bestandteil des Tages.
Was unterscheidet eine Pflegehilfskraft von einer Pflegefachkraft?
Eine Pflegehilfskraft unterstützt bei festgelegten pflegerischen Aufgaben, übernimmt aber nicht automatisch dieselben Tätigkeiten wie eine ausgebildete Pflegefachkraft.
Bestimmte Aufgaben sind Pflegefachpersonen gesetzlich vorbehalten. Dazu gehören nach § 4 Pflegeberufegesetz insbesondere die Erhebung des individuellen Pflegebedarfs sowie die Planung, Steuerung und Auswertung des Pflegeprozesses.
Auch medizinische Tätigkeiten wie die Medikamentengabe, Injektionen oder bestimmte Formen der Wundversorgung dürfen Quereinsteiger nicht allein aufgrund ihrer Berufserfahrung übernehmen. Dafür sind eine entsprechende Qualifikation, eine konkrete Einweisung und klare betriebliche Regelungen erforderlich.
Diese Abgrenzung dient der Sicherheit der Patientinnen und Patienten und der Mitarbeitenden. Niemand muss beim Quereinstieg Aufgaben ausführen, auf die er oder sie nicht vorbereitet wurde.
Wie sieht der Arbeitsalltag in der ambulanten Pflege aus?
Ambulante Pflege bedeutet, Menschen in ihrem eigenen Zuhause zu unterstützen. Mitarbeitende fahren nach einem festgelegten Tourenplan zu verschiedenen Patientinnen und Patienten und führen dort die vereinbarten Aufgaben durch.
Das erwartet Sie im Alltag:
- Sie lernen unterschiedliche Menschen, Lebensgeschichten und Haushalte kennen.
- Sie arbeiten während Ihrer Einsätze häufig selbstständig.
- Gleichzeitig bleiben Sie Teil eines Pflegeteams und stimmen sich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzten ab.
- Sie dokumentieren durchgeführte Tätigkeiten und wichtige Beobachtungen.
- Sie müssen vereinbarte Zeiten einhalten und sich gut organisieren.
- Je nach Tätigkeit können Einsätze am frühen Morgen, am Abend oder am Wochenende dazugehören.
- Für mobile Tätigkeiten ist in der Regel ein Führerschein notwendig.
Viele Patientinnen und Patienten werden regelmäßig von denselben Mitarbeitenden besucht. Dadurch kann mit der Zeit eine
vertrauensvolle Beziehung entstehen. Trotzdem ist professionelle Nähe wichtig: Sie begleiten Menschen persönlich und herzlich, achten aber auch auf Ihre eigenen Grenzen.
Wie werden Quereinsteiger eingearbeitet?
Eine gute Einarbeitung vermittelt sowohl praktisches Wissen als auch Sicherheit im Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Bei den KSM erfolgt der Einstieg über gezielte Einarbeitungspläne und fachlich relevante Schulungen.
Zu Beginn lernen Sie unter anderem:
- welche Aufgaben zu Ihrer jeweiligen Stelle gehören
- wie Sie Menschen sicher und respektvoll unterstützen
- welche Hygienevorgaben einzuhalten sind
- wie pflegerische oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten dokumentiert werden
- welche Veränderungen Sie beobachten und weitergeben sollten
- an wen Sie sich bei Fragen oder Unsicherheiten wenden können
- welche Tätigkeiten Sie selbstständig übernehmen dürfen
Die Verantwortung wächst schrittweise mit Ihren Kenntnissen und praktischen Erfahrungen. Fragen zu stellen ist dabei kein Zeichen von Unsicherheit, sondern ein wichtiger Teil professionellen Arbeitens.
Was kann beim Quereinstieg herausfordernd sein?
Die Pflege ist eine sinnvolle, aber nicht immer leichte Tätigkeit. Quereinsteiger sollten sich darauf einstellen, dass sie mit Krankheit, körperlichen Einschränkungen, Demenz, Einsamkeit und manchmal auch mit dem Lebensende eines Menschen in Berührung kommen.
Je nach Aufgabenbereich kann die Arbeit körperlich anstrengend sein. Hinzu kommt die Verantwortung, verlässlich und pünktlich für Menschen da zu sein, die auf Unterstützung angewiesen sind. Im ambulanten Bereich sind außerdem Eigenständigkeit und eine gute Organisation gefragt.
Niemand muss jedoch bereits am ersten Arbeitstag alles beherrschen. Viele Fähigkeiten entwickeln sich durch die Einarbeitung, Schulungen, praktische Erfahrung und den Austausch im Team.

Was macht die Arbeit besonders erfüllend?
Pflege, Betreuung und hauswirtschaftliche Unterstützung wirken unmittelbar. Sie helfen einem Menschen beispielsweise dabei, morgens sicher aufzustehen, eine Mahlzeit zuzubereiten, die Wohnung in Ordnung zu halten oder einen einsamen Tag mit einem guten Gespräch zu unterbrechen.
Diese kleinen Momente können für die betroffene Person einen großen Unterschied machen. Viele Mitarbeitende schätzen außerdem:
- die abwechslungsreichen Begegnungen
- das selbstständige Arbeiten
- die persönliche Beziehung zu Patientinnen und Patienten
- die Zusammenarbeit in einem erfahrenen Team
- das Gefühl, am Ende des Arbeitstages etwas Sinnvolles getan zu haben
Wie ein solcher Berufswechsel gelingen kann, zeigt das Beispiel von Michaela Stolz. Die gelernte Steuerfachangestellte wechselte 2023 zur Sozialstation Bühl. Über ihre Entscheidung sagt sie: „Ich bin froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben und habe es noch keinen Tag bereut.“
Checkliste: Passt ein Quereinstieg in die Pflege zu mir?
Die folgenden Fragen helfen Ihnen bei einer ersten Einschätzung:
- Arbeiten Sie gerne mit älteren, erkrankten oder hilfebedürftigen Menschen?
- Können Sie persönliche Grenzen und unterschiedliche Lebensweisen respektieren?
- Sind Sie zuverlässig und halten Absprachen ein?
- Können Sie gut zuhören und verständlich kommunizieren?
- Trauen Sie sich zu, auch in ungewohnten Situationen ruhig zu bleiben?
- Arbeiten Sie gerne selbstständig und stimmen sich trotzdem zuverlässig mit einem Team ab?
- Sind Sie bereit, Neues zu lernen und Rückmeldungen anzunehmen?
- Können Sie mit körperlicher Nähe, Krankheit und emotional belastenden Situationen umgehen?
- Besitzen Sie für einen mobilen Einsatz einen Führerschein der Klasse B?
- Sind Sie offen für Schulungen und spätere Qualifizierungen?
Sie müssen nicht jede Frage sofort uneingeschränkt mit Ja beantworten. Entscheidend ist, dass Sie sich mit den Anforderungen ehrlich auseinandersetzen und bereit sind, sich weiterzuentwickeln.
Welche Weiterbildungen sind nach dem Quereinstieg möglich?
Ein Quereinstieg kann der Beginn eines längeren beruflichen Weges sein. Pflegehilfskräfte können sich beispielsweise für festgelegte behandlungspflegerische Tätigkeiten qualifizieren. Der häufig verwendete Begriff „Behandlungspflegeschein“ steht dabei für entsprechende Schulungsangebote. Welche Aufgaben anschließend übernommen werden dürfen, richtet sich nach der konkreten Qualifikation und den betrieblichen Vorgaben. Eine solche Weiterbildung ersetzt nicht die Ausbildung zur Pflegefachkraft.
Wer umfassendere Verantwortung übernehmen möchte, kann eine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann absolvieren. Voraussetzung ist in der Regel ein mittlerer Schulabschluss. Auch mit Hauptschulabschluss ist der Zugang möglich, wenn zusätzlich eine passende Assistenzqualifikation oder eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt.
Darüber hinaus bieten sich später zahlreiche
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise in der Wundversorgung, der Palliativpflege, der Gerontopsychiatrie oder der Praxisanleitung.
Fazit: Ein beruflicher Neuanfang mit Verantwortung und Perspektive
Der Quereinstieg in die Pflege bietet die Möglichkeit, auch ohne vorherige Pflegeausbildung eine sinnvolle berufliche Aufgabe zu übernehmen. Gleichzeitig verlangt die Arbeit Verlässlichkeit, Lernbereitschaft und einen respektvollen Umgang mit Menschen.
Bei den Katholischen Sozialstationen Mittelbaden beginnt der Einstieg mit einer strukturierten Einarbeitung. Hinzu kommen eine Vergütung nach den Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes, eine kirchliche Zusatzversorgung, Weiterbildungsangebote und betriebliche Gesundheitsförderung.
Sie möchten herausfinden, welcher Tätigkeitsbereich zu Ihnen passt? Dann entdecken Sie unsere
aktuellen Stellenangebote. Sollte momentan keine passende Stelle ausgeschrieben sein, können Sie sich auch initiativ bei unseren Sozialstationen in Rastatt, Bühl oder Sinzheim bewerben.
FAQ
Kann ich ohne Ausbildung oder Vorkenntnisse in der Pflege arbeiten?
Ja, der Einstieg ist in bestimmten Tätigkeitsbereichen auch ohne Pflegeausbildung möglich, beispielsweise als Pflegehilfskraft oder in der Hauswirtschaft. Sie steigen jedoch nicht unmittelbar als Pflegefachkraft ein. Ihre Aufgaben richten sich nach Ihrer Stelle, Ihrer Einarbeitung und Ihren nachgewiesenen Kompetenzen.
Welche Aufgaben darf ich als Quereinsteiger in der Pflege übernehmen?
Möglich sind unter anderem Unterstützung bei der Körperpflege, beim Ankleiden, bei Ernährung und Bewegung sowie hauswirtschaftliche oder betreuende Tätigkeiten. Welche Aufgaben Sie konkret übernehmen, legt der Arbeitgeber anhand Ihrer Qualifikation und des jeweiligen Einsatzbereichs fest.
Darf ich als Pflegehilfskraft Medikamente geben oder Spritzen verabreichen?
Nicht automatisch. Behandlungspflegerische Tätigkeiten dürfen nur übernommen werden, wenn die erforderliche Qualifikation, eine Einweisung und eine entsprechende betriebliche Beauftragung vorliegen. Die Planung und Steuerung des Pflegeprozesses bleiben ausgebildeten Pflegefachpersonen vorbehalten.
Benötige ich für die ambulante Pflege einen Führerschein?
Für mobile Einsätze ist meistens ein Führerschein der Klasse B erforderlich, da die Patientinnen und Pat in ihren Wohnungen besucht werden. Bei den KSM wird diese Voraussetzung in entsprechenden Stellenangeboten ausdrücklich genannt. Für Tätigkeiten an einem festen Standort können andere Anforderungen gelten.
Kann ich auch in Teilzeit in die Pflege einsteigen?
Ja, viele Tätigkeiten in der Pflege und Hauswirtschaft werden in unterschiedlichen Beschäftigungsumfängen angeboten. Welche Arbeitszeitmodelle aktuell verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Stelle und dem Standort ab.
Muss ich als Quereinsteiger in der Pflege am Wochenende oder im Schichtdienst arbeiten?
Das richtet sich nach dem Aufgabenbereich. Pflegebedürftige Menschen benötigen auch an Wochenenden und Feiertagen Unterstützung. In der ambulanten Pflege können deshalb entsprechende Dienste dazugehören. Hauswirtschaftliche, betreuende oder organisatorische Tätigkeiten haben teilweise andere Arbeitszeiten. Die konkreten Dienstzeiten sollten im Bewerbungsgespräch geklärt werden.
Wie werde ich beim Quereinstieg in die Pflege bezahlt?
Die Vergütung hängt von Tätigkeit, Qualifikation, Berufserfahrung und Beschäftigungsumfang ab. Bei den Katholischen Sozialstationen Mittelbaden erfolgt die Bezahlung nach den Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes. Je nach Stelle kommen Zulagen, eine Jahressonderzahlung und eine zusätzliche Altersversorgung hinzu.
Wie kann ich mich nach dem Quereinstieg in die Pflege weiterentwickeln?
Möglich sind fachliche Schulungen, Qualifizierungen für zusätzliche Aufgaben und später auch die Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Welche Weiterbildung am besten passt, hängt von Ihren persönlichen Zielen, schulischen Voraussetzungen und bisherigen Erfahrungen ab.










