Ernährung bei chronischen Wunden: Sieben Tipps zur Unterstützung der Wundheilung

Harald Immer • 5. Oktober 2026

Eine bedarfsgerechte Ernährung versorgt den Körper mit Energie, Eiweiß, Flüssigkeit, Vitaminen und Mineralstoffen, die er für die Bildung neuen Gewebes und die Immunabwehr benötigt. Sie kann die Heilung einer chronischen Wunde unterstützen, ersetzt aber weder die Behandlung der Wundursache noch eine professionelle Wundversorgung.


Von einer chronischen Wunde spricht man, wenn eine Wunde trotz Behandlung innerhalb von etwa vier bis zwölf Wochen nicht abheilt. Häufige Ursachen sind Durchblutungsstörungen, eine Venenschwäche, Diabetes mellitus oder anhaltender Druck auf das Gewebe. Ausführliche medizinische Informationen bietet das Portal gesund.bund.de zu chronischen Wunden.


Ernährung und Flüssigkeitsversorgung werden häufig zu Hause organisiert. Das betrifft sehr viele Familien: Nach dem BARMER Pflegereport 2025 wurden 2024 mehr als 67 Prozent der knapp sechs Millionen Pflegebedürftigen im häuslichen Umfeld allein durch Angehörige versorgt, ohne Beteiligung eines zugelassenen Pflegedienstes oder einer Einrichtung der Behindertenhilfe.

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Ernährung bei chronischen Wunden auf einen Blick

  • Eiweiß liefert wichtige Bausteine für neues Gewebe. Deshalb sollte möglichst jede Hauptmahlzeit eine Eiweißquelle enthalten.
  • Für ältere Menschen nennt die aktuelle Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM)  30 Kilokalorien pro Kilogramm Körpergewicht und Tag als Energie-Richtwert. 
  • Ältere Menschen sollten mindestens 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und Tag erhalten. Bei akuten oder chronischen Erkrankungen können individuell 1,2 bis 1,5 Gramm sinnvoll sein.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt rund 1,5 Liter Getränke täglich. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen kann jedoch eine andere Trinkmenge gelten.
  • Hoch dosiertes Vitamin C, Zink oder andere Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht eigenständig eingenommen werden.
  • Gewichtsverlust, anhaltende Appetitlosigkeit sowie Kau- oder Schluckprobleme sollten frühzeitig angesprochen werden.
  • Ernährung unterstützt die Wundheilung. Druckentlastung, Kompression, eine gute Blutzuckereinstellung und die Behandlung von Durchblutungsstörungen bleiben je nach Wundursache unverzichtbar.
Zur professionellen Wundversorgung

Der Einfluss der Ernährung auf die Wundheilung

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Für die Reparatur verletzten Gewebes benötigt der Körper zusätzliche Baustoffe. Eiweiß wird unter anderem für Haut, Bindegewebe, Immunzellen und Enzyme gebraucht. Energie aus Kohlenhydraten und Fetten sorgt dafür, dass der Körper das aufgenommene Eiweiß tatsächlich für den Gewebeaufbau nutzen kann.


Auch verschiedene Mikronährstoffe erfüllen wichtige Aufgaben. Vitamin C wird beispielsweise für den Aufbau von Kollagen benötigt. Zink ist an Zellwachstum, Immunabwehr und Wundheilung beteiligt. Das bedeutet jedoch nicht, dass besonders hohe Mengen automatisch zu einer schnelleren Heilung führen.


Eine Mangelernährung kann auch bei normalem oder höherem Körpergewicht vorliegen. Besonders aufmerksam sollten Betroffene und Angehörige werden, wenn eine Person ungewollt abnimmt, kaum Appetit hat, Mahlzeiten regelmäßig nur zur Hälfte isst oder zunehmend schwächer wird.

Chronische Wunde am Fuß

Tipp 1: Eiweiß zu jeder Mahlzeit

Eine gleichmäßig über den Tag verteilte Eiweißzufuhr ist meist leichter zu erreichen als eine sehr große Portion am Abend.


Geeignete Lebensmittel sind beispielsweise:

  • Milch, Joghurt, Skyr, Quark und Käse
  • Eier
  • Fisch und Fleisch
  • Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen
  • Tofu und andere Sojaprodukte
  • Nüsse, Samen und Nussmus


Ein eiweißreiches Frühstück kann aus Haferflocken mit Milch und Joghurt bestehen. Zum Mittagessen eignen sich beispielsweise Fisch, ein Linsengericht oder ein Omelett. Quark mit Obst, ein Käsebrot oder ein Joghurt können die Versorgung zwischen den Hauptmahlzeiten ergänzen.


Wer nur kleine Mengen schafft, sollte besonders nährstoffreiche Lebensmittel auswählen. Ein paar Löffel Quark oder Joghurt, ein Ei oder ein mit Käse belegtes Brot sind dann oft hilfreicher als eine große Portion Salat ohne zusätzliche Eiweißquelle.

Tipp 2: Ausreichend Energie aufnehmen

Wenn insgesamt zu wenig gegessen wird, nutzt der Körper einen Teil des Eiweißes zur Energiegewinnung. Für den Gewebeaufbau steht dann weniger davon zur Verfügung. Bei schlechtem Appetit können fünf oder sechs kleine Mahlzeiten angenehmer sein als drei große. Speisen lassen sich außerdem mit kleinen Mengen energiereicher Lebensmittel anreichern, zum Beispiel mit:

  • Raps- oder Olivenöl
  • Nussmus
  • geriebenem Käse
  • Frischkäse
  • Sahne
  • gemahlenen Nüssen


Eine unbeabsichtigte Gewichtsabnahme sollte während der Wundbehandlung nicht als willkommener Nebeneffekt betrachtet werden. Beginnen Sie keine Reduktionsdiät, ohne diese mit dem Behandlungsteam abzustimmen.

Tipp 3: Abwechslungsreich statt einseitig essen

Es gibt kein Lebensmittel, das eine chronische Wunde allein schließen kann. Eine abwechslungsreiche Auswahl verbessert jedoch die Chance, den Körper mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen.


Für Vitamin C eignen sich unter anderem Paprika, Brokkoli, Beeren, Zitrusfrüchte, Kartoffeln und Tomaten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass Vitamin C für den Aufbau von Bindegewebe benötigt wird und ein ausgeprägter Mangel die Wundheilung beeinträchtigen kann.


Zink liefern beispielsweise Fleisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse. Zink ist laut DGE an Zellwachstum, Immunsystem und Wundheilung beteiligt.


Eine praktische Grundregel lautet: Kombinieren Sie eine Eiweißquelle mit Gemüse oder Obst, einer sättigenden Beilage und etwas hochwertigem Pflanzenöl.

Gesunde Ernährung bei einer chronischen Wunde

Tipp 4: Getränke über den Tag verteilen

Die DGE empfiehlt für die meisten Erwachsenen rund 1,5 Liter Getränke täglich. Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sind gut geeignet.


Gerade ältere Menschen verspüren häufig weniger Durst. Diese einfachen Maßnahmen können helfen:

  • Stellen Sie morgens die vorgesehene Trinkmenge sichtbar bereit.
  • Bieten Sie zu jeder Mahlzeit ein Getränk an.
  • Verwenden Sie ein gut erreichbares und leichtes Trinkgefäß.
  • Wechseln Sie zwischen Wasser, Tee und verdünnten Saftschorlen.
  • Führen Sie bei Bedarf für einige Tage ein Trinkprotokoll.


Bei Herzschwäche, Niereninsuffizienz, ausgeprägten Ödemen oder einer ärztlich verordneten Flüssigkeitsbegrenzung gilt die pauschale Empfehlung von 1,5 Litern nicht. Halten Sie sich in diesem Fall an die individuell festgelegte Menge.

Tipp 5: Ernährung bei Diabetes abstimmen

Ein gut eingestellter Blutzucker ist besonders beim diabetischen Fuß wichtig. Stark schwankende oder dauerhaft erhöhte Werte können die Wundsituation zusätzlich belasten. Trotzdem ist eine strenge, energiearme Diabetesdiät nicht automatisch die richtige Lösung, vor allem nicht bei Untergewicht oder Appetitverlust.


Hilfreich sind meist:

  • regelmäßige Mahlzeiten
  • ballaststoffreiche Kohlenhydratquellen wie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte
  • eine Eiweißquelle zu jeder Hauptmahlzeit
  • Wasser statt zuckergesüßter Getränke
  • Blutzuckerkontrollen entsprechend dem persönlichen Behandlungsplan


Wenn eine Person wegen Übelkeit, Schmerzen oder Appetitlosigkeit deutlich weniger isst, müssen Insulin oder andere blutzuckersenkende Medikamente möglicherweise angepasst werden. Sprechen Sie zeitnah mit der behandelnden Praxis und verändern Sie Medikamente nicht eigenständig.

Kostenlose Beratung durch unser Pflegekompetenz- und Beratungszentrum

Tipp 6: Gewicht, Appetit und Essensmenge beobachten

Mangelernährung wird häufig erst erkannt, wenn bereits deutlich Kraft und Gewicht verloren gegangen sind. Wiegen Sie die betroffene Person möglichst einmal pro Woche unter ähnlichen Bedingungen und notieren Sie Veränderungen.


Warnzeichen sind unter anderem:

  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  • lockerer sitzende Kleidung
  • über mehrere Tage deutlich reduzierte Essmengen
  • zunehmende Schwäche oder Müdigkeit
  • Schwierigkeiten beim Kauen oder Schlucken
  • Übelkeit, Durchfall oder anhaltende Verstopfung
  • fehlende Kraft zum Einkaufen, Kochen oder selbstständigen Essen


Es besteht bereits ein Risiko für Mangelernährung, wenn eine Person länger als drei Tage weniger als die Hälfte ihres Bedarfs aufnimmt. Warten Sie in diesem Fall nicht bis zum nächsten regulären Kontrolltermin.


Tipp 7: Nahrungsergänzung gezielt einsetzen

Wenn normale Mahlzeiten trotz Anpassungen nicht ausreichen, können angereicherte Speisen oder medizinische Trinknahrung sinnvoll sein. Welche Zusammensetzung geeignet ist, hängt von der Wundart, dem Ernährungszustand und möglichen Begleiterkrankungen ab.


Die internationale Leitlinie zur Prävention und Behandlung von Druckgeschwüren empfiehlt, zuerst die normale Nahrungsaufnahme zu verbessern, anschließend Lebensmittel anzureichern und erst danach gezielt orale Nahrungsergänzungen zu prüfen. Bei einem bestehenden Druckgeschwür kann eine Kombination aus Energie, Eiweiß und Mikronährstoffen angeboten werden. Die Empfehlung ist jedoch bedingt und lässt sich nicht automatisch auf jede chronische Wunde übertragen.


Nehmen Sie Vitamin C, Zink, Eisen oder andere Präparate nicht vorsorglich in hoher Dosierung ein. Hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel können Nebenwirkungen verursachen und die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt deshalb, Notwendigkeit und Dosierung vor der Einnahme ärztlich abzuklären.


Nahrungsergänzungsmittel zur Heilung einer chronischen Wunde

Ein einfacher Tagesplan

Ein geeigneter Tagesplan muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, dass regelmäßig gegessen und jede Mahlzeit sinnvoll ergänzt wird.

Mahlzeit Praktisches Beispiel
Frühstück Haferflocken mit Milch, Skyr oder Joghurt und Beeren
Zwischenmahlzeit Käsebrot, Joghurt oder eine kleine Portion Nüsse
Mittagessen Fisch, Fleisch, Tofu oder Hülsenfrüchte mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln und Gemüse
Nachmittag Quarkspeise, Milchkaffee oder ein Brot mit Hummus
Abendessen Omelett, Käsebrot oder Linsensalat mit Vollkornbrot
Bei spätem Hunger Joghurt, Pudding, Quark oder ein kleines belegtes Brot

Bei Kauproblemen können weiche Speisen wie Rührei, Kartoffelbrei, Fisch, Joghurt oder pürierte Hülsenfrüchtesuppen hilfreich sein. 


Warnzeichen für eine rasche medizinische Abklärung

Eine chronische Wunde gehört immer in professionelle Behandlung. Wenden Sie sich zeitnah an die behandelnde Praxis oder das Wundteam, wenn:

  • Rötung, Überwärmung oder Schwellung zunehmen
  • plötzlich stärkere Schmerzen auftreten
  • die Wunde deutlich mehr Flüssigkeit absondert
  • ein unangenehmer Geruch, Eiter oder schwarzes Gewebe auffällt
  • Fieber, Schüttelfrost, Verwirrtheit oder eine starke Verschlechterung des Allgemeinzustands hinzukommen


Bei schweren akuten Beschwerden oder dem Verdacht auf eine Blutvergiftung sollte der Rettungsdienst unter 112 verständigt werden.

Das mobile Wundzentrum der KSM

Eine chronische Wunde erfordert mehr als regelmäßige Verbandswechsel. Wundursache, Druckentlastung, Durchblutung, Grunderkrankungen, Schmerzen, Ernährung und die praktische Versorgung zu Hause müssen zusammengedacht werden.


Das mobile Wundzentrum der Katholischen Sozialstationen Mittelbaden versorgt Menschen mit akuten und chronischen Wunden im Raum Rastatt, Bühl und Sinzheim. Speziell weitergebildete Wundfachkräfte beurteilen die Wundsituation zu Hause und koordinieren die Versorgung mit Ärzten, Krankenkassen, Therapeuten und Angehörigen.


Ansprechpartnerin ist Teresa Dreßel, Wundexpertin.

Sie erreichen sie unter 07221 983431 oder

per E-Mail an t.dressel@sozialstation-buehl.de


Wenn Einkaufen und Kochen zunehmend schwerfallen, kann außerdem das KSM-Angebot Essen auf Rädern den Alltag erleichtern. Bei einem erhöhten Energie- oder Eiweißbedarf sollte die konkrete Menüauswahl zusätzlich abgestimmt werden.

Mobiles Wundzentrum der Katholischen Sozialstationen Mittelbaden

Fazit: Ernährung als wichtiger Baustein der Wundheilung

Eine bedarfsgerechte Ernährung kann dem Körper die notwendigen Baustoffe für die Wundheilung bereitstellen. Besonders wichtig sind ausreichend Energie, regelmäßig verteiltes Eiweiß, genügend Flüssigkeit und eine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl.


Achten Sie auf Veränderungen bei Gewicht, Appetit und Essensmenge. Holen Sie frühzeitig Unterstützung, wenn normale Mahlzeiten nicht mehr ausreichen oder Begleiterkrankungen die Ernährung erschweren. Ernährung ist dabei immer ein Baustein eines ganzheitlichen Behandlungsplans, gemeinsam mit professioneller Wundversorgung und der Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung.

Professionelle Wundversorgung durch unser mobiles Wundzentrum

FAQ

  • Welche Lebensmittel unterstützen die Wundheilung?

    Geeignet ist eine abwechslungsreiche, bedarfsdeckende Ernährung mit eiweißreichen Lebensmitteln, Gemüse, Obst, sättigenden Beilagen und hochwertigen Pflanzenölen. Gute Eiweißquellen sind Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte und Tofu. Ein einzelnes Lebensmittel kann eine chronische Wunde jedoch nicht heilen.

  • Wie viel Eiweiß wird bei einer chronischen Wunde benötigt?

    Für ältere Menschen gilt mindestens 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und Tag als Orientierung. Bei akuter oder chronischer Erkrankung können 1,2 bis 1,5 Gramm sinnvoll sein. Der genaue Bedarf sollte bei Nieren-, Leber- oder Stoffwechselerkrankungen individuell festgelegt werden.

  • Sollten Betroffene von chronischen Wunden Vitamin C oder Zink einnehmen?

    Nicht grundsätzlich. Vitamin C und Zink erfüllen wichtige Aufgaben bei Gewebeaufbau und Wundheilung. Hoch dosierte Präparate sind aber vor allem bei einem festgestellten Mangel oder einer unzureichenden Versorgung sinnvoll und sollten ärztlich oder ernährungstherapeutisch abgestimmt werden.

  • Helfen Kollagenpulver bei chronischen Wunden?

    Für eine allgemeine Empfehlung fehlen ausreichende Belege. Die internationale Leitlinie zu Druckgeschwüren gibt für eine alleinige Kollagenergänzung derzeit keine Empfehlung ab. Kollagenpulver ersetzt weder eine insgesamt ausreichende Eiweiß- und Energiezufuhr noch die professionelle Wundbehandlung.

  • Ist medizinische Trinknahrung bei einer chronischen Wunde notwendig?

    Nicht immer. Trinknahrung kann helfen, wenn der Energie- und Eiweißbedarf über normale Mahlzeiten nicht erreicht wird. Vorher sollten Essensmenge, Ernährungszustand, Begleiterkrankungen und mögliche Kau- oder Schluckprobleme geprüft werden.

  • Wie viel sollte eine Person mit chronischer Wunde trinken?

    Für viele Erwachsene sind rund 1,5 Liter Getränke täglich ein geeigneter Orientierungswert. Bei Fieber, Durchfall oder Hitze kann der Bedarf steigen. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen sowie ausgeprägten Ödemen kann dagegen eine Begrenzung erforderlich sein.

  • Was ist bei einer chronischen Wunde und Diabetes zu beachten?

    Regelmäßige Mahlzeiten und eine gute Blutzuckereinstellung sind besonders wichtig. Wird wegen Appetitlosigkeit deutlich weniger gegessen, können blutzuckersenkende Medikamente oder Insulin zu einer Unterzuckerung führen. Die Behandlung sollte dann zeitnah ärztlich überprüft werden.

  • Kann eine gute Ernährung die professionelle Wundbehandlung ersetzen?

    Nein. Eine bedarfsgerechte Ernährung unterstützt den Körper, beseitigt aber nicht die Ursache der Wunde. Je nach Wundart bleiben beispielsweise Druckentlastung, Kompression, Gefäßbehandlung, Blutzuckereinstellung und eine fachgerechte lokale Wundversorgung notwendig.

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